Unsere Vereine

Geschrieben von Felix Elflein. Veröffentlicht in Unsere Gemeinde

  Feuerwehrverein Wechmar e.V. Holger Kern
  Feuerwehrverein Günthersleben e.V. Harald Wasmuth
  SSG Wechmar e.V. Ute Spittel
  Sportverein Günthersleben 1960 e.V. Heinz Steinbrück
  Wechmarer Heimatverein e.V. Knut Kreuch
  FSV Eintracht Wechmar e.V. Jörg Faulstich
  Wechmarer Carneval Verein e.V. Mathias Köhler
  Kleintierzuchtverein Günthersleben e.V. Thomas Schmidt
  Kleingartenverein "Sonnenschein" e.V. Mike Weigel
  Schützengesellschaft Wechmar e.V. Horst Ehrhardt
  Hundesportverein Günthersleben-Wechmar e.V. Annett Burkhardt
  Förderverein Bach-Stammhaus Wechmar e.V. Dr. Hans Hochberg
  Kirmesgesellschaft Günthersleben e.V. Mathias Schmidt
  Reit- und Fahrverein Wechmar e.V. Ingrun Bauer
  Seniorentanzgruppe des DRK Günthersleben Christine Stichling
  Motorradclub MC Kaktus e.V. Michael Hopf
  Geschichtsverein Güntherskeben e.V. Jürgen Niedling
  Rassegeflügelzuchtverein Wechmar e.V. Enrico Hagen
  Waldgenossenschaft Günthersleben Dr. Christine Schmidt
  Verein für Lebensfreude Klaus Krien
  Verein der Freunde und Förderer der Kindertagesstätten Gü-We Katja Zeuß
  Freizeit und Erlebnisverein Wechmar e.V. Rocco Weidemüller
  CDU Ortsverband Günthersleben-Wechmar Olaf Heinicke
  SPD Ortsverband Günthersleben-Wechmar Uwe Szpöt
  Fraktion Bürger für Günthersleben-Wechmar Ute Spittel
  Jagdgenossenschaft Günthersleben Werner Strietzel
  Osteoporose Selbsthilfegruppe Rita Stichling
  DRK Ortsverband Günthersleben-Wechmar Mechthild Kunter
  Gemeindekirchenrat Günthersleben Corinna Elflein
  Gemeindekirchenrat Wechmar Frank Below
  Waldgemeinschaft Wechmar Uwe Szpöt
  Kirchspiel Seebergen Pastorin Denner
  Kirchspiel Mühlberg Pastorin Stötzner
  Jagdgenossenschaft Wechmar Werner Frankenhäuser
  Förderverein St. Viti Kirche Wechmar e.V. Frank Großstück
  FBG "Totenkopf-Vitzerod" Wechmar Uwe Szpöt
  Jagdgenossenschaft "Vitzerod" Jürgen Strohschein
  Fischereigenossenschaft Wechmar Meinhard König
  Burgenlandkracher des WCV

Harald Gleichmar, Andreas Sinemus

Lebenswertes GüWe

Geschrieben von Felix Elflein. Veröffentlicht in Unsere Gemeinde

Betrachtet man die demografische Entwicklung im Freistaat Thüringen auf einer Karte, so gibt es nur wenige "grüne Flecken" auf der Landkarte, die einen Bevölkerungszuwachs darstellen. Der "grüne Fleck" Günthersleben-Wechmar zeugt von der Attraktivität unserer lebenswerten und liebenswerten Gemeinde.

Infrastrukturell gut erschloßen liegt die Gemeinde unmittelbar an der Bundesautobahn A4 unweit des Erfurter Kreuzes. Sowohl im Ort, als auch in der Umgebung gibt es zahlreiche Unternehmen, die mit ihren Arbeitsplätzen den Wohlstand in unserer Heimat garantieren. Auch bei den "weichen" Standortfaktoren überzeugt Günthersleben-Wechmar. Zwei Zahnärzte, ein Allgemeinmediziner und eine Apotheke sichern die medizinische Versorgung. In zwei gut ausgestatteten Kindertagesstätten fühlen sich unsere Kleinsten wohl. Mehrer Blumenläden, Frisörsalons, zwei Supermärkte und ein Schugeschäft sorgen für Vielfalt bei den alltäglichen Besorgungen.

 

 

Partnergemeinde

Geschrieben von Felix Elflein. Veröffentlicht in Unsere Gemeinde

Wappen Hammersbach

Hammersbach ist eine Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis am nordöstlichen Rand des Ballungsraumes Frankfurt Rhein-Main im Osten von Hessen. Sie liegt in der südlichen Wetterau etwa 15 km nordöstlich von Hanau.

www.hammersbach.de

 

Persönlichkeiten

Geschrieben von Felix Elflein. Veröffentlicht in Unsere Gemeinde

Musikerfamilie Bach

Veit Bach und seine Söhne Hans Bach der Spielmann sowie Caspar Bach machten die Ortschaften Wechmar im 16. Jahrhundert zur Wiege der Musikerfamilie Bach. Nach dem Tode von Veit Bach am 8. März 1619 und von Hans Bach am 26. Dezember 1626 in Wechmar verzogen die Söhne Johannes, Heinrich und Christoph in die größeren Thüringer Städte und wurden als Kantoren und Komponisten weltberühmt. Johann Sebastian Bach ist der Enkel des 1613 in Wechmar geborenen Christoph Bach.

Die alte Bäckerei am Markt ist heute als Bach-Stammhaus eine international beachtete Musikergedenkstätte und die Veit-Bach-Mühle entwickelte sich bis zum Jahre 2004 zu einem Museumsbildungswerk. Sie beherbergt den Spielort des Veit Bach, über den Johann Sebastian Bach voll stolz berichtete: „Veit Bach hat sein meistes Vergnügen an einem Cythringen gehabt, welches er auch mit in die Mühle genommen und unter währendem Mahlen darauf gespielet. Es muss doch hübsch zusammen geklungen haben, wiewohl er doch dabey den Tact sich hat imprimieren lernen und dieses ist gleichsam der Anfang zur Musik bei seinen Nachkommen gewesen.“

Bach 

Johann Nikolaus Hanff

geboren 25. September 1663 in Gossel
gestorben Weihnachten 1711 in Schleswig

Hanff ist der Sohn des Wechmarer Gastwirtes und Gemeindevormundes Andreas Hanff, er wurde zu Gossel geboren, weil sein Vater dort eine Pachtgastsstätte für ein Jahr betrieb, ab 1668 besuchte er die Wechmarer Schule. Er ging bei seinem Onkel Markus Hanff, dem Domorganisten zu Regensburg, in die Lehre, und wurde 25-jährig Organist in Hamburg. 1692 wurde er Domorganist in Eutin und folgte 1711 dem Ruf als Domorganist nach Schleswig. 7 Choralbearbeitungen von ihm sind erhalten geblieben, er zählt neben Dietrich Buxtehude zu den bedeutendsten Vertretern der hansischen Orgelkunst.

 

Johann Levin Friedrich Clauß

geboren vermutlich 1735 in Marlishausen
gestorben 12. Januar 1814 in Wechmar

Clauß war Amtsadjunktus der Grafen von Hatzfeldt in Wandersleben und lebte ab 1780 in Wechmar, dort versuchte er den Aufbau eines landwirtschaftlichen Institutes und veröffentlichte 1777 eines der ersten landwirtschaftlichen Lehrbücher Deutschlands unter dem Titel „Versuch die glücklichen Lokale in Wechmar zur höchsten Landeskultur zu nutzen“.

 

Johann Volkmar Sickler

geboren 19. Januar 1742 in Günthersleben
gestorben 31. März 1820 in Kleinfahner

Der Pomologe Johann Volkmar Sickler gilt als der Begründer des Obstanbaues auf der Fahner Höhe, wo er seit 1770 als Pfarrer in Kleinfahner wirkte. Seine berühmtesten Züchtungen sind Apfel- und Birnengehölze sowie die Herzkirsche. Er zählt zu den führenden Obstspezialisten Deutschlands und wurde durch mehrere Publikationen wie z.B. „Der teutsche Obstgärtner“, „Allgemeines Teutsches Garten-Magazin“ oder dem „Gartenlexikon für Unerfahrene“ sehr bekannt.

Sickler

Hans Adam von Studnitz

geboren 25. März 1711 in Jeroltschütz/Schlesien
gestorben 16. Oktober 1788 in Kehl

Hans Adam von Studnitz kam 1733 an den Hof des Gothaer Herzogs und begann dort eine glänzende Karriere, die ihn 1754 ins Oberhofmarschallamt führte. Über 30 Jahre führte er dieses Amt, in dem er gleichzeitig Intendant des Ekhoftheaters war, das als ältestes stehendes Theater Europas gilt. 1747 kaufte Studnitz in Wechmar einen Gutshof und baute ihn zu einem prächtigen Landsitz um, dem Landhaus Studnitz. Mit dem einzigartigen Rokokosaal gilt dieses Haus als eines der schönsten Bauwerke Thüringens.

 

Georg Valentin Artmann

geboren 19. Oktober 1750 in Wechmar
gestorben 11. Januar 1799 in Wechmar

Georg Valentin Artmann und sein Sohn Johann Nikolaus Artmann (11. 3. 1774 – 20. 12. 1846) begründeten in Wechmar das Handwerk des Geigenbaus. Bereits Valentins Vater Johann Phillip wird 1747 als Orgelmacher im Kirchenbuch erwähnt. Die Instrumente aus der Artmannschen Werkstatt zeugten von hoher Kunstfertigkeit und besonders Johann Nikolaus galt zu Lebzeiten als ein Meister seines Fachs. Er erlernte den Beruf in Gotha beim Geigenbauer Ernst. Nach dem Tode von Johann Nikolaus ging das Handwerk ein, das Bach-Stammhaus beherbergt heute in seiner Geigenbauerwerkstatt zwei originale Instrumente der Familie.

 

Johann Anton Gottfried Wechmar

geboren 7. Januar 1727 in Wechmar
gestorben 4. Dezember 1799 in Wechmar

Johann Anton Gottfried Wechmar ist Mitglied der bürgerlichen Linie der Familie Wechmar, studierte in Jena und wurde 1747 Mägdeleinschullehrer in Wechmar. Diesen Beruf übte er 20 Jahre aus. Bekannt wurde Wechmar, seit 1768 Besitzer des Gutes Weidensee in Wechmar, als Gemeindeschreiber und Kopist von Werken der Bachfamilie. Insbesondere in der Rolle des Kopisten schuf er eine mehrbändige Sammlung von Silhouetten (Schattenbildern), die als wertvollste Portraitsammlung des 18. Jahrhunderts in Thüringen gilt. Viele Mitglieder der Bachfamilie und ihres Umfeldes fanden Eingang in die Sammlung.

 

Johann Simon Schlimbach

geboren am 6. Dezember 1803 in Wechmar
gestorben 6. Dezember 1856 in Werningshausen

Schullehrer und Chronist in Wechmar und Werningshausen, veröffentlichte mehrere Chroniken und Stammtafeln von Geschlechtern aus diesen und anderen Orten und zeichnete Ortsansichten von Wechmar sowie Werningshausen. Bekannt wurde Schlimbach als Astronom, er entwarf astronomische Apparate und verfasste Lehrbücher der Astronomie.

 Schlimbach

Friedrich Seitz

geboren 12. Juni 1846 in Günthersleben
gestorben 22. Mai 1918 in Dessau

Hofkapellmeister in Sondershausen, Gründer der ersten Magdeburger Musikschule, Hofkonzertmeister in Dessau und berühmtester Violinist seiner Zeit, mit Gastspielen europaweit vertreten, u.a. in Holland und London oder 1888 als Kapellmeister der Bayreuther Festspiele. Von seinen Kompositionen ist die „Kleine Violinschule“ noch heute das Standardwerk junger Geiger. Seine berühmteste Geigenschülerin war die Filmdiva Marlene Dietrich.

 

Arno Franz (eigentlich Franz Arno Kalklösch)

geboren 25. November 1880 in Wechmar
gestorben 9. November 1930 in Werdau

Journalist und Schriftsteller, zuletzt Verlagsdirektor in Werdau/Sachsen. Wurde durch seine im Verlag Oskar Meister Werdau in Sachsen erschienenen Romane „Sohr der Knecht“, „Sohr der Herr“, der Triologie „Mata Hari“, „Jochen Krügers Traum“, „Dieter und Frau Potiphar“ sowie „Arne Keil und seine Lie“ deutschlandweit bekannt.

 

Rüdiger Freiherr von Wechmar

geboren 23. November 1923 in Berlin
gestorben 17. Oktober 2007 in München

Mitglied der bereits im 10. Jahrhundert erwähnten Familie der Herren von Wechmar, die ihren Stammsitz in dem thüringischen Dorf Wechmar haben; Journalist und Diplomat, als Berichterstatter im In- und Ausland tätig, 1969 Stellvertretender später Regierungssprecher der Bundesregierung unter Kanzler Willy Brandt. 1974 als Botschafter Deutschlands nach New York, davon zwei Jahre als Vorsitzender des UN-Sicherheitsrates und 1980 Präsident der UN-Vollversammlung. Danach Botschafter in Italien und London sowie ab 1989 fünf Jahre Mitglied des Europäischen Parlaments. Seit 1988 im ständigen Kontakt mit der Gemeinde Wechmar, Förderer der Entwicklung des Gemeinwesens und seit 2000 erster Ehrenbürger der Gemeinde Günthersleben-Wechmar.

 

Dr. Herbert Laufer

geboren 2. Februar 1937 in Eschenbergen

Seit seinem 25. Geburtstag Arzt in Wechmar, Mitglied der Landesärztekammer, seit 1982 Sanitätsrat, seit 1992 Arzt in freier Niederlassung; 1974 Mitbegründer des Wechmarer Carneval Vereins, 1990 Mitbegründer des Bürgerkomitees, von 1990 bis 1997 Mitglied des ersten frei gewählten Gemeinderates von Wechmar. Anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums 2002 zum Ehrenbürger ernannt.

 

 

Geschichte

Geschrieben von Felix Elflein. Veröffentlicht in Unsere Gemeinde

Wechmar und Günthersleben wurden bereits im Jahre 786 im Breviarium Lulli, einem Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld, als „villa wehemare“ und „gonresleibin“ erwähnt. Seit dieser Zeit erlebten sie eine wechselvolle Geschichte. Frühzeitig errichtete man in Günthersleben eine Wasserburg, welche die Herren von Günthersleben und später adelige Besitzer bewohnten. Sie wurde durch die Bodenreform 1945 zerstört. In Wechmar siedelte sich die 1005 erstmals urkundlich erwähnte Familie von Wechmar an, die heute mit Rüdiger Freiherr von Wechmar einen der bekanntesten deutschen Diplomaten stellt.

Die Wechmarer Königspfalz diente 975 Kaiser Otto II. für seinen Hoftag und war 1086 Gerichtsstätte für Kaiser Heinrich IV. Viele ur- und frühgeschichtliche Funde belegen die frühe Besiedlung des Landstriches und ein 1937 entdecktes Gräberfeld brachte Aufschluss zur Siedlungsgeschichte Mitteldeutschlands vom Beginn der Zeitrechnung bis zur Zerschlagung des Thüringer Königreiches 531.

Unsere Ortschaften waren bis 1950 durch die Landwirtschaft geprägt. Viele Bewohner fanden ihren Lebensunterhalt in den nahen Städten Gotha und Ohrdruf, ihre Frauen bewirtschafteten die Felder. Während sich in Wechmar 7 Rittergüter adliger bzw. bürgerlicher Herren heraus kristallisierten, waren in Günthersleben nur die Herren der Wasserburg Grundbesitzer. Im 19. Jh. gab es in Wechmar 2 Rittergüter und in Günthersleben übernahm die Familie von Weiß die Wasserburg.

Das Handwerk hat seit alten Zeiten goldenen Boden. War früher in Günthersleben die Töpferei weit verbreitet, gab es in Wechmar seltene Gewerbe, wie Salpetersieder, Korbmacher und Bildhauer. Heute bestimmen kleine mittelständische Unternehmen den Dienstleistungssektor in der Gemeinde.

Berühmte Persönlichkeiten waren hier zu Hause. Hier lebten Veit und Hans Bach, die Stammväter der berühmten Musikerfamilie Bach. Ihr Wohnhaus ist heute ein international beachtetes Museum. Wenige Schritte entfernt gibt es seit 1750 den schönsten Rokokosaal Mitteldeutschlands im Landhaus Studnitz. Am 27.11.1999 wurde er nach zweijähriger Restaurierung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Seit 475 Jahren predigen protestantische Geistliche in den Ortschaften. In Günthersleben wurde 1694 die Sankt Petri Kirche erbaut und 1843 errichteten die Wechmarer mit der Sankt Viti Kirche die größte Dorfkirche Thüringens. Der 68 m hohe Turm gilt als weithin sichtbares Wahrzeichen der Gemeinde.

Mit der Familie Artmann hielt 1750 der Musikinstrumentenbau Einzug in Wechmar. Georg Valentin Artmann und sein Sohn Johann Nikolaus Artmann fertigten im Ort Violinen in Cremoneser Art, die später Weltruhm erlangten. Ihr letzter Schüler August Küttner baute bis 1860 Instrumente in Günthersleben. Das Bach-Stammhaus beherbergt zwei Instrumente dieser Familie.

In Günthersleben wurde 1380 Otto von Stutternheim, der spätere Rektor der Universität Erfurt, geboren und am 12. Juni 1848 erblickte hier auch Friedrich Seitz das Licht der Welt, der als Komponist und Hofkapellmeister in Magdeburg und Dessau internationalen Ruf erlangte.

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