Ehrenbürgerwürde für Gerda und Rudolf Kleineidamm

Geschrieben von Felix Elflein. Veröffentlicht in Nachrichten aus der Gemeinde

Die Ehrenbürgerwürde ist die höchste Auszeichnung der Gemeinde Günthersleben-Wechmar, die der Gemeinderat engagierten Bürgerinnen und Bürgern verleiht. Dem Ehepaar Gerda und Rudolf Kleineidamm ist diese Ehre am Dienstag (den 16. September) zu teil geworden. Dazu verlegte der Gemeinderat seine Sitzung in das Wohnzimmer von Familie Kleineidamm. Gemeinsam mit Bürgermeister Frank Ritter, dem ersten Beigeordneten Felix Elflein und der zweiten Beigeordneten Ute Spittel gratulierten die Mitglieder des Rates dem ausgezeichnetem Ehepaar.

Gerda Kleineidamm (74) wurde insbesondere für ihr Engagement in der evangelischen Kirchgemeinde Wechmar ausgezeichnet. Über viele Jahre war sie Mitglied des Gemeindekirchenrates und gab den Anstoß für die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der St. Viti Kirche. Vielen Einwohnern ist bis heute die Teilnahme am Wettbewerb „Ein Dorf wird gewinnen“, eine Sendung des MDR, in Erinnerung geblieben. Die Teilnahme hat man Gerda Kleineidamm zu verdanken, mit deren Initiative die Kirchgemeinde 50.000 Euro für die dringend notwendige Dachsanierung gewinnen konnte.

Ihr Ehemann Rudolf Kleineidamm (77) fand seine Erfüllung als Berufsschullehrer. In den Wirren der Wendezeit bewies Familie Kleineidamm ein hohes Maß an Mut und Verantwortungsbewusstsein. Gemeinsam mit engagierten Wechmarern wie Dr. Hans Hochberg, Horst Ehrhardt oder Dr. Herbert Laufer beriet Familie Kleineidamm über die demokratische Umgestaltung ihrer Heimatgemeinde. Dazu traf man sich seit 1989 im Keller von Familie Kleineidamm. Nach dem Mauerfall trat das Ehepaar in die CDU ein. Rudolf Kleineidamm gehörte dem ersten freigewählten Wechmarer Gemeinderat an. Bei weitreichenden Entscheidungen in seinem Heimatdorf, wie die Erschließung des Gewerbegebietes oder den Bau des Kindergartens, ist noch heute seine Handschrift erkennbar. Auch die Bildung der Einheitsgemeinde wurde durch Rudolf Kleineidamm mit auf den Weg gebracht.

Die Begeisterung für die politische Gestaltung seines Heimatortes konnte er an seine Tochter Ute weitergeben. Sie führte das Engagement im Gemeinderat fort und fungiert heute als zweite Beigeordnete. Voller Freude nahm das Ehepaar, seit 50 Jahren verheiratet, diese Ehre an und bedankte sich bei den vielen Gästen. „Wir waren das nie allein. Wir waren eine starke Gemeinschaft.“, betonte Gerda Kleineidamm bescheiden.

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