Ausstellungseröffnung "In die Tracht geschlüpft"

Geschrieben von Herz. Veröffentlicht in Neuigkeiten der Vereine

Ausstellungseröffnung des Thüringer Landestrachtenverbandes im Landhaus Studnitz am 15.04.2015 eröffnet

Ausgangspunkt der Jahresausstellung „In die Tracht geschlüpft…“ ist die Fotoreportage des Jahres 1910 aus dem Schlossmuseum zu Altenburg, die dank der Unterstützung der Altenburger Museumsleitung in Wechmar gezeigt werden darf. Altenburgs bekanntester Trachtenlehrer Dr. Christian Klau hat es sich nicht nehmen lassen, eine originale Altenburger Marchetracht zur Verfügung zu stellen. Genau aus dieser Tracht entschlüpfte die schöne Altenburgerin vor einem Jahrhundert. Spektakulär ist eine Fotoserie, die erst in den letzten Wochen entstanden ist. Frank Supplieth, Fotograf und engagiertes Mitglied im Wechmarer Heimatverein, hat mit einem Thüringer Mädel eine neue zehnteilige Fotoreportage angefertigt und zeigt dabei, wie im Jahre 2015 eine junge Frau nach dem Bade in eine Wechmarer Hochzeitstracht steigt und man sieht, mit welchem Spaß sie in die Tracht schlüpft.

Karin Hübeler, eine der letzten Thüringer Holzschnitzkünstlerinnen, beweist, wie es gelingen kann, dass ein Thüringer Fichtenholzstamm in eine Tracht schlüpft. Sie hat elf typische Thüringer Trachtenfiguren gefertigt und damit bewiesen, dass in Holz brennende Trachtenideen entstehen können. Besonders sehenswert in der Ausstellung ist eine Exposition aus Ernstroda,dem schönen Stadtteil des Bergstädtchens Friedrichroda. Elke Simmen hat in jahrelanger Kleinarbeit Porzellankörper in Trachten schlüpfen lassen und so entstand eine umfassende Puppen-Kollektion, die ganz in der Tradition der unvergessenen Helma Ullrich steht, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts Trachtenpuppen fertigte. Unter der Leitung der Vorsitzenden des Eichsfelder Trachtenverbandes, Brigitte Hamelmann aus Holungen, wurden vor einigen Jahren in einer Arbeitsgruppe Trachtenpuppen gefertigt, die erstmals in einer Ausstellung des Thüringer Landestrachtenverbandes in Wechmar gezeigt werden und fast die gesamte Eichsfelder Trachtenlandschaft in Miniatur darstellt.

Wer in die Tracht schlüpft, der trägt natürlich auch gern Schmuck und der schönste Schmuck Thüringens ist der Mahlschatz, jene Kette, die jede Braut von ihrem Liebsten erhielt. Da im Landhaus Studnitz seit Jahren auch gern geheiratet wird, kann sich der Bräutigam in der Ausstellung gern Anregungen zum Brautschmuck seiner Eheliebsten holen.

Grete Englert aus Eisfeld in Südthüringen fertigte vor Jahren jene Kopftracht, unter die jede Frau gerne schlüpft. Die Ausstellung zeigt zwei von ihren handgefertigten Brautkronen aus der Zeit um 1780, besonders wertvolle Exemplare. Eine weitere Brautkrone aus dieser Zeit, das sogenannte Flitterhaid, ist im Original aus dem Archiv des Thüringer Landestrachtenverbandes zu sehen.

Die Ausstellung ist nach Voranmeldung gern zu besichtigen. Wer Lust hat meldet sich bis 30. Oktober 2015 unter Tel. 036256- 86560 oder per Mail. info@thueringer-trachtenverband.de

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