Sandro Michalke erneut zum Ortsbrandmeister gewählt

 Die beiden Einsatzabteilungen der Feuerwehr Günthersleben und Wechmar wählten am Freitagabend ein neues Ortsbrandmeister-Gespann. Sandro Michalke aus Günthersleben hatte das Amt des Ortsbrandmeisters bereits seit 5 Jahren inne und stand für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Er sicherte sich das Vertrauen der Feuerwehrkammeraden und zog eine positive Bilanz der vergangenen Jahre. Neben der Erarbeitung eines Feuwehrbedarfplanes, der Risikoeinstufung und der Ersatzbeschaffung mehrere Fahrzeuge übernahmen die Brandschützer auch erweiterte Aufgaben als Tunnelbasiseinheit des ICE-Tunnels "Augustaburg" und der Sicherung des Standortübungsplatzes Ohrdrufes.

Der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister Wolfgang Backhaus wurde an diesem Abend nach über 40 Jahren aus den aktiven Dienst der Feuwehr verabschiedet. Über viele Jahre hinweg trug er Verantwortung im Brand- und Katastrophenschutz seiner Heimatgemeinde. Seine Nachfolge tritt Jens Gothe aus Wechmar an. Er wird Ortsbrandmeister Sandro Michalke bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützen.

Der 1. Beigeordnete der Gemeinde, Felix Elflein, bedankte sich im Namen des Gemeinderates und aller Bürgerinnen und Bürger für das großartige Engagement der Kammeradinnen und Kammeraden. "Der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ist ein besonderes Ehrenamt für unsere Gemeinde das man gar nicht genug würdigen kann.", so Felix Elflein. Der Gemeinderat freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den beiden Einsatzabteilungen und dem Ortsbrandmeister-Duo.

Gemeinderat steigt in Verhandlungen mit Drei Gleichen ein

In einer öffentlichen Sondersitzung am 25.10.2016, beschloss der Gemeinderat Günthersleben-Wechmar mit deutlicher Mehrheit, Verhandlungen über einen Zusammenschluss mit der Nachbargemeinde Drei Gleichen aufzunehmen.

Im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform sind die Kommunen im Freistaat gezwungen, ihre Strukturen neu zu gliedern. Die neu-zuschaffenden Körperschaften müssen bestimmte Voraussetzungen wie z.B. Mindest-Einwohnerzahlen, ausgebaute Infrastruktur usw. erfüllen. Zudem sollen bei der Entscheidungsfindung 13 sogenannte Verflechtungspunkte als Richtschnur dienen, die im Rahmen von Anwendungshinweisen durch das Thüringer Innenministerium empfohlen werden. Drei Punkte waren für die Befürworter eines Zusammenschlusses mit Drei Gleichen ausschlaggebend:

1. Die deutlichen Schnittmengen gemäß den offiziellen Verflechtungsbeziehungen zwischen Günthersleben-Wechmar und Drei-Gleichen.

2. Die Tatsache, dass alle vom Gesetzgeber geforderten Voraussetzungen erfüllt werden.

3. Das der Ort Günthersleben-Wechmar im Rahmen einer Landgemeinde seine Eigenverantwortlichkeit weitestgehend aufrechterhalten kann.

Der Gemeinderat kommt mit diesem offiziellen Beschluss letztlich auch dem überdeutlichen Votum der Bürgerinnen und Bürger nach, welche sich auf verschiedenen Wegen für eine Zusammenarbeit mit dem Nachbarort ausgesprochen haben. Eine Massenpetition an den Thüringer Landtag, mit dem Titel „Identität bewahren: Günthersleben-Wechmar gehört zum Drei-Gleichen-Gebiet" hat bereits wenige Tage nach Initiierung mehr als 500 Unterstützer gefunden.

Zweite Einwohnerversammlung zum Windpark bei Günthersleben-Wechmar

In seiner Sitzung am 7. Juli entschied der Gemeinderat, der Gemeinde Günthersleben-Wechmar eine zweite Einwohnerversammlung zum möglichen Windpark auf der Gemarkung des Ortes abzuhalten. Nach Veröffentlichung einer Präferenzraumstudie des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, meldeten sich zwei Investoren bei der Gemeinde und zeigten ihre Interesse, einen Windpark zu errichten, an. Daraufhin beschloss der Gemeinderat eine umfangreiche Bürgerbeteiligung, um alle Einwohner über das mögliche Projekt zu informieren und in diese weitreichende Entscheidung einzubeziehen. In einer ersten Einwohnerversammlung stellten die Investoren und Projektentwickler ihre Pläne vor und beantworteten die Fragen der Bürgerinnen und Bürger. In der zweiten Einwohnerversammlung stehen nun die aktuellen Entwicklungen wie das Urteil des Verwaltungsgerichtes Weimar, das Naturschutzgebiet Seeberg und das geplante Bürgerbegehren im Mittelpunkt der Diskussionen. Hierzu sind alle Einwohner der Gemeinde am 22. Juli um 20 Uhr rechtherzlich in den Gemeindesaal (OT Wechmar) eingeladen.

Seniorentag lockt dieses Jahr in die Einheitsgemeinde

Günthersleben-Wechmar ist 2015 die gastgebende Gemeinde für den großen Kreisseniorentag. Im Vorfeld des Inselfestes lädt die Einheitsgemeinde am Donnerstag, 2. Juli, zum traditionellen Treffen der Junggebliebenen ein. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 1.000 rüstigen Besuchern. Das Festzelt auf der Insel des ehemaligen Wasserschlosses Günthersleben dient als Schauplatz vergnügter Stunden voller Unterhaltung und Begegnungen. Eröffnet wird das große Fest um 10 Uhr; die An- und Abreise wird per Bustransfer gesichert. Für individuell anreisende Gäste sind Parkplätze ausgeschildert. Vor Ort unterhalten der Entertainer Jens Krumrich, das Kinderballett des Wechmarer Carneval-Vereins, eine weitere Kinder- sowie eine Seniorentanzgruppe und Gerd Bloch, der singende Wirt, die rüstige Gästeschar.

Wer mag, kann wie in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Ausflügen die örtlichen Sehenswürdigkeiten bewundern: Geführte Exkursionen werden u. a. angeboten zu Gotha-Druck im Gewerbegebiet, zu Lebens- und Wirkstätten der Familie Bach im Wechmarer Ortskern, in die Burgenlandschule oder in die St.-Petri-Kirche Günthersleben. Für Traktorenfans bieten die Veranstalter eine Flurfahrt auf historischen Lanz-Bulldogs an. Das obligatorische gemeinsame Kaffeetrinken findet um 15 Uhr im Festzelt statt.

Einwohnerversammlung zum Windparkprojekt

In der Einheitsgemeinde Günthersleben-Wechmar hat sich der Gemeinderat ein strenges Regelwerk für die Errichtung eines möglichen Windparks auferlegt. Die Gemeinde wird ihre Stellungnahme zum Projekt vom Votum der Bürgerinnen und Bürger abhängig machen. Dem geht ein intensiver Bürgerbeteiligungsprozess voraus, der am Mittwoch, den 20. Mai um 19 Uhr im Rahmen einer Einwohnerversammlung gestartet wird. „Wir wollen miteinander die Chancen und Risiken eines solchen Projektes abwägen. Diese Verantwortung liegt jedoch nicht alleinig im Gemeinderat, sondern betrifft jeden Einwohner persönlich. Ein offenes und transparentes Verfahren ist daher unabdingbar.“, erklärt der 1. Beigeordnete Felix Elflein (CDU).

Die möglichen Investoren planen den Windpark nordwestlich des Ortes in Richtung der Stadt Gotha. Bei der Einwohnerversammlung wird Bürgermeister Frank Ritter (pl.) in die allgemeine energiepolitische Lage einführen und das vom Gemeinderat beschlossene Verfahren erläutern. Anschließend haben die drei möglichen Projektentwickler (die Firma juwi AG aus Wörrstadt, die Firma UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG aus Meißen und die Firma GIG Grundstücks-und Infrastrukturentwicklungsgesellschaft mbH aus Eschwege) Gelegenheit ihre Modelle vorzustellen. Die Gäste dürfen in der Diskussionsrunde im Anschluss ihre Fragen an die Projektentwickler und Investoren richten. Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Günthersleben-Wechmar sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich.

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